Klettersteig Donnerkogel

Bereit für ein Abenteuer? Am Intersport Klettersteig Donnerkogel in der Wanderregion Dachstein West erleben begeisterte Bergabenteurer Kletterspaß auf höchstem Niveau. 

Am Stahlseil und über Trittstifte klettert ihr in 4. Etappen auf der Via Ferrata den luftigen Grat am Donnerkogel hinauf. Der ultimative Adrenalinkick erwartet euch bei den 40 m langen Himmelsleiter, das Highlight jeder Kraxltour.

Key Facts Klettersteig

Klettersteig Donnerkogel

  • Schwierigkeit = mittel
  • Steighöhe = 470 Hm 
  • Gesamthöhe = 650 Hm
  • Schwierigkeit= C/D
  • Kletterzeit = 3 Stunden 
  • Gesamtzeit = 4,5 Stunden
  • Ideal für = Fortgeschrittene, kein Anfängersteig
  • Gipfel = Großer Donnerkogel  (2054 m)

Zustieg zum Klettersteig:

  • Zustieg Gosau = 20 Minuten von Bergstation Gosaukammbahn
  • Zustieg Annaberg = 1 Stunde von Bergstation Donnerkogelbahn

Bergrettung / Rescue: 140

« Klettersteig Übersichtskarte »

Bitte beachten!

Bei Nässe ist der Intersport Klettertsteig Donnerkogel aufgrund der erdigen Passagen nicht zu empfehlen!
Die 40-Meter-Himmelsleiter darf nur von 4 Personen gleichzeitig begangen werden!

40 m lange Himelsleiter

Adrenalin & Nervenkitzel pur auf der Himmelsleiter am Intersport Klettersteig Donnerkogel.

Die neue 40 Meter lange Panorama-Himmelsleiter ist für Kletterbegeisterte die neue TOP-Attraktion auf der Zwieselalm.

Freischwebend geht es auf der 40-Meter-Himmelsleiter über eine tiefe Schlucht hinauf zum Donnermandel. Nervenkitzel pur!

Neben Adrenalinkick begeistert die Kraxltour mit traumhaften Blick zum Dachstein Gletscher, zu den umgliegenden Bergen und hinaus über das gesamte Gosautal. 

Errichtet wurde die neue Himmelsleiter von Outdoor Leadership unter der Führung von Heli Putz und seinem Team. 

www.outdoor-leadership.com

Hinweis: Für Kletterer die nicht ganz schwindelfrei sind, gibt es vor der Himmelsleiter einen Notausstieg!

Panorama-Himmelsleiter auf der Zwieselalm

Routenbeschreibung

Klettersteig Donnerkogel

1. Etappe: Vom Einstieg kurz zu einem Eck aufsteigen (B/C). Eine schöne Plattenquerung (A/B) führt zu einem Spreizschritt (B/C). Es folgt die steile und anstrengende Kaiser-Verschneidung (C/D), eine der beiden Schlüsselstellen. Anschließend links auf ein erdiges Band (A und A/B) und zu einer weiteren, etwas schwierigeren Plattenquerung (C). Um ein Eck herum geht es zur Enzianwand (B/C). Im Zick-Zack-Kurs geht es durch die Latschen empor und anschließend links in einen Sattel. Dort befindet sich ein Notausstieg (rechts hinunter). Über zwei Leitern (B, dazwischen kurz C) wird der flache Ziehkögelgrat (max. A/B) erreicht. Am Ende der 1. Etappe folgt ein weiterer Notausstieg (rechts hinunter).

 

2. Etappe: Im Abschnitt "Es lebe die Jagd" wird zuerst nach links gequert (A/B). Anschließend folgen einige auf den Boden gelegte Leitern (A). Nach einer weiteren Querung (A) folgen einige Aufschwünge (B). Nach dem Gamsband (A) muss ein Stück im erdig-rutschigen Gelände abgeklettert werden (A/B). Anschließend steigt die lange Querung wieder an (A/B, kurze Stelle B/C) und trifft auf die 40-Meter-Riesenleiter. Bei der Leiter kann man in leichtes Gelände aussteigen und das Donnermandl umgehen oder zum Abstiegsweg absteigen (Notabstieg). Highlight ist natürlich die 40-Meter-Riesenleiter, auf welcher man leicht (B) aber sehr ausgesetzt und deshalb von vielen als schwerer empfunden direkt hinüber zum Donnermandl klettern kann.

 

3. Etappe ohne Riesenleiter: Nach kurzem Gehgelände (Notabstieg nach rechts) folgt eine kurze Querung (A/B und C) und der steile und sehr ausgesetzte Aufschwung - dort dockt auch die 40-Meter-Riesenleiter an das Donnermandl - (zuerst C/D, dann leichter) aufs Donnermandl (1.920 m). Dieser stellt die zweite Schlüsselstelle des Steigs dar (diese muss auch von Riesenleitern-Kletterern bewältigt werden). Anschließend kurz in eine Scharte abklettern (B). Die 3. Etappe kann auch umgangen werden.

 

4. Etappe: Recht steil über den Nordwestgrat die ehemalige Preuß-Route hinauf (C). Bald wird der Grat flacher und breiter (B). Der Ausstieg wird nach Überwindung einzelner Steilstufen (A/B und A) erreicht.

Kletterkurse

Mit den ausgebildeten Bergführern und Kletterprofis von Outdoor Leadership findet Ihr den richtigen Einstieg in die Kletterwelt oder Ihr verbessert Euer Können für die Begehung schwieriger Klettersteige.

Outdoor Leadership
Tel. +43 6135  6058
office@outdoor-leadership.com 
www.outdoor-leadership.com 

Sicher am Klettersteig unterwegs!

Tourenplanung: 

  • Voraussetzung für jede Klettertour ist eine genaue Tourenplanung mit Klettersteigführer und Karte.
  • Beachtet die Schwierigkeitsgrade des Klettersteig und überschätzt nicht Euer Können!
  • Informiert Euch über die Wetterlage und die aktuellen Verhältnisse beim Zu- und Abstieg. 
  • Erstellt Euch einen Zeitplan für den Zustieg, Klettersteig, Abstieg und plant immer eine Zeitreserven für ev. Notfälle ein.

Beachtet bei Schlechtwetter:

  • Klettersteige sind bei Schlechtwetter gefährlich, da die Drahtseilverankerungen zu Blitzableitern werden können.
  • Informationen zum aktuellen Dachstein-Wetter findet Ihr auf Dachstein Wetter.
  • Im Frühjahr müsst Ihr mit Altschneeresten im Steig rechnen.

Achtet auf die richtige Ausrüstung: 

  • Überprüft Eure Ausrüstung vor jeder Klettertour auf Sicherheitsmängel!
  • Die komplette Kletterausrüstung besteht aus: Helm, Brust-, Sitzgurt und Karabiner, Klettersteighandschuhe, Kletterschuhe sowie passende Kletterbekleidung
  • Notfallausrüstung mitnehmen: Erste-Hilfe-Packet, Biwaksack, Handy!

Klettersteig-Begehung:   

  • Nur wenn Ihr mit Eurer Ausrüstung gut vertraut seid und damit umgehen könnt, solltet Ihr Klettersteige begehen.
  • Partnercheck bevor es los geht! Überprüft Euch gegenseitig, ob die Ausrüstung vollständig und richtig angelegt ist.
  • Haltet während der Klettertour immer die Wetterlage, Eure Kondition und den Zeitplan im Auge.
  • Achtet auf andere Kletterer und plant Zeit für Überholungen ein.
  • Wichtige Tipps für die Tourenplanung und das Verhalten am Klettersteig findet Ihr auch in der App von Alpenvereinaktiv.
  • Ordnet nicht alles dem Eintrag ins Gipfelbuch bzw. der Bewältigung einer Tour unter - habt den Mut auch mal abzubrechen bzw. umzukehren!